Zwischen Markt, Schloss und Kirche, vom 14. bis 23. Mai, soll das Fest zum Jubiläum mit allen Sinnen gefeiert werden.

Am 16./17. Mai ist das Jubiläumswochenende im engeren Sinne: 400 Jahre zuvor war die Stadtkirche eingeweiht worden.

Natürlich werden Reden gehalten, und Musik ertönt beim Festakt in der Kirche am Samstag 16. Mai. Die 1200 Plätze in der Stadtkirche sollten dann gefüllt sein. Vor der Kirche auf der Langen Straße sind bereits die Tische gedeckt: Bückeburg lädt ein zum Bürgermahl. Vereine, Institutionen, Betriebe, Kirchen, religiöse Gemeinschaften, Nachbarn und Freundeskreise bitten Gäste aus nah und fern zu Tisch. Musik, fröhliche Stimmen und Düfte liegen in der Luft, Hände werden geschüttelt, Menschen umarmen sich, feiern miteinander. Es gibt viel zu sehen, zu hören, mitzunehmen. Das baut Herz und Gemüt auf, stärkt das Miteinander.

Am Sonntag 17. Mai dann der Festgottesdienst für die ganze Familie am Tag des 400. Kirchjubiläums, anschließend ein Fest um die Kirche. Die Kinder zeigen, was sie über die Kirche und die beim Bau mitwirkenden Gewerke spielend gelernt haben. Viele hundert Feiernde bilden eine lebendige 400, die aus der Luft fotografiert wird, der Geburtstagsstern glänzt im Gold der Instrumente der Bläserinnen und Bläser.

Am Mittwochabend 20. Mai sorgt ein Vortrag des Freiburger katholischen Religionssoziologen Hans Joas über die „Unbezähmbare Kraft des Glaubens“ mit musikalischer Begleitung für Erbauung des Geistes. Der Musik kommt eine ganz vorzügliche Bedeutung für die Erbauung des Gemütes zu.

Schon am 9. Mai eröffnet das Ensemble „Hamburger Ratsmusik“ mit Musik aus der Bauzeit der Kirche den Jubiläumsmonat.

Eigens zum Jubiläum komponiert hat der Band- und Studiomusiker George Kochbeck die Symphonische Suite „Erbauung erleben – eine symphonische Zeitreise durch fünf Jahrhunderte“. Bei dieser Aufführung am 23. Mai wirken mehrere Bückeburger Chöre und Ensembles der Region musikalisch zusammen.

Gleiches gilt für das Chor- und Orchesterkonzert mit Werken von J.S. Bach, G.F. Händel, W.A. Mozart und J. Rutter, das am 11. Oktober zum Abschluss des Jubiläumsreigens zur Aufführung kommt.