Ab sofort kann die Festschrift mit Aufsätzen und Bildern zur Stadtkirche für 15,00€ in der Kirche, im Pfarrbüro und in den Buchhandlungen Frommhold und Scheck in der Langen Straße, Bückeburg bezogen werden.

Eine Reihe wissenschaftlich fundierter Beiträge stellt gewichtige Aspekte der Bau- und Architekturgeschichte der Stadtkirche sowie der regionalen Stadt- und Kirchengeschichte vor. Detailliert berichtet wird aus fachlicher Perspektive von Planung und Durchführung der jüngsten Restaurierung der Hauptfassade. Die Einrüstung der gesamten Fassade hat auch die hier erstmals vorgelegte genaue Beschreibung der im Giebelaufsatz hängenden ältesten Bückeburger Glocke ermöglicht. Fotos und Bilder aus Gegenwart und Geschichte illustrieren die Texte. Eine Reflexion auf die Bedeutung der Giebelinschrift „Exemplum Religionis non Structurae“ im Wandel der Zeiten und Überlegungen zu den Stadt und Landschaft prägenden Kirchengebäuden als Verweisen auf Transzendenz im Alltag schließen diesen Teil des Buches ab.

Von der Gegenwart und der jüngeren Geschichte der Stadtkirche zeichnen die Stimmen von ehemaligen und jetzigen Bückeburger Bürgerinnen und Bürgern ein sehr persönlich geprägtes Bild. Die Leitfrage „Was verbindet mich mit der Stadtkirche“ hat besinnliche wie heitere, mitunter auch die Schreibenden selbst verwundernde Entdeckungen und Erinnerungen zu Tage gefördert. Die Antworten führen ein vielgestaltiges, gewiss nicht umfassendes Gesamtbild möglicher prägender, das Gemüt erbauender Beziehungsgeschichten zu einem Kirchengebäude vor Augen. Es ist, wie sie zeigen, nicht immer und nicht allein der Gottesdienst, der die Kirche als religiös erhebenden und ansprechenden Ort erfahren lässt. Oft sind es ganz individuelle Zugänge und Geschichten, über die das Kirchengebäude als religiös erbauend und Sinn stiftend erlebt wird. Davon erzählen persönliche Geschichten und Einsichten, die von den späten 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bis in die jüngste Gegenwart gesammelt wurden.